Speaking In Tongues
Guided by Voices

RAFAEL LEVTSCHIN

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hallo

hÃlle

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Øbersetzt von anna glazova

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hÃlle ist das leiden

dañ man nicht mehr lieben darf

zitatende

hÃlle ist das leiden

dañ man nicht lieben darf

hÃlle ist das leiden

des nicht lieben darf

hÃlle ist das leiden

lieben

hÃlle ist

lieben

hÃlle

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wenn du leben nicht gedeihst

ist kein held dran schuld kein herr

weder gott noch heilig geist

weder staat noch sekretÄr

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nur im ersten hÃllenkreis ist es schrecklich man gewÃhnt sich ja

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und du dachtest wohl es bleibt auch so

ja genau so dachte ich

dachte es bleibt genau so

siehe nur

was er alles will

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nein das ist nicht

die hautsache

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er lÄuft im labyrinth spiegel spiegel spiegel lÄuft er

sucht den ausgang den ausweg

auswegslos

und wer ist denn schuld wozu verlieñt du denn Die auf der Insel

wozu

und wenn schon

was sollst du wieder im labyrinth

tja

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und einige wØrden sagen

die sache ist

er steckt wieder im selben labyrinth

das labyrinth ist dasselbe

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ganz recht so

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wozu verlieñt du mich

zitatende

was ich nicht weiñ macht mich nicht heiñ

zitatende

zahnrÄder

knirschen

nicht abzuwischen sind dort die schmierwÄnde

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schrecklich

nicht besonders

besonders nicht schrecklich

und das ist das schrecklichste

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schmerz

fast gar nicht

das heiñt du bist unter den schlimmsten

denjenigen die es nicht mehr schmerzt

ich war unter den erschrockenen

unter den vom hochmut befallenen

und nun bin ich unter denen

die es fast gar nicht mehr gibt

ganz und gar

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die engel wollen ihn verbrennen

dann aber mit kÃniglichen ehren bringen sie ihn zurØck

zitatende

jeder heuschrecke die ihrige hÃllenstrecke

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lebte die ganze zeit in der dÄmmerung

stØtzte sich auf ein schwert mit der gebrochenen klinge

zitatende

liebtest du denn nicht

liebe doch immer noch

wer sagt es

wer

wie kannst

du nur

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die zeit des freudigen zerfalls

unsichtbar

in manchen sprachen jedenfalls

stimmt der name meines volkes

mit dem namen der hÃlle Øberein

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sag

was wird dich freisprechen

weiñ nicht

vielleicht will ich nicht freigesprochen werden

willst du verdammt sein

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weiñ nicht

es ist sowieso alles falsch

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was alles

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alles

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geliebt habe ich

mit einem zug macht sich der regen auf e-sechs

ich blieb in der antiutopie als ØberlÄufer

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diese zeilen

um sich leicht davonzumachen

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nicht doch

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wozu denn dann

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weil es doch ein wenig schmerzt

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das amphitheater hat mich schon immer angezogen

und so bin ich jetzt von ihm eingesaugt

und kann nicht zurØck

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verstehst du kein zurØck

zitatende

nicht ganz

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wer bist du

nimm mal die masken ab

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o nein das nicht kerlchen no pasaran

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eros vulgaris

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verhØllt in den sex gekrÃnt mit dem feuer

mit den ausgerissenen augen

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griechische buchstaben

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was fØr ein glØck

wenn der schmerz zurØck ist

und das herzt schlÄgt

wer hÄtte gedacht

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ist nicht so schlimm

es gibt auch solche

die sowas geil finden

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ein wurm der das auge durchbohrt

ist fØr sie auch ein phallisches symbol

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ananke

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ist ein baum

des guten bÃsen lebens sterbens

ein wasserfall eine weltachse

man nannte ihn den feigenbaum damit er schneller eingeht

man gab der berØhrung einen brandneuen namen

ich glaube sandwich

oder Ähnlich

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ich hÃlle

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die hÃlle ist unendlich

sie hat solche gottvergessene regionen

wo es so schÃn ist

so ein barock unglaublich

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spÄt an den tagen

wurde ich von versammlungen kritisiert

wegen zu wenig surrealismus

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willst du

einen neuen anfang

beeile dich nicht mit der antwort

keine

eile

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ich will nicht mehr

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ich weiñ besser wird es nicht

es wird schlimmer

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das darfst du nicht wissen

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doch das ist ein teil meiner schuld

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nein

kein teil

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ÄonenfØhrer du dahineilende zeit

zitatende

die zeit zerschneidet und zerschlÄgt

zitatende

es wird keine zeit danach geben

zitatende

kein lieber bosch

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mein tod wo bleibt dein giftzahn

zitatende

mein inkubus wo bleibt dein inkubator

besser gesagt

dein benefaktor

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und wer redete hier Øber die mythologoi

verbreitete sich

schwÄtzte Øber den dionysos

nun

du warst es

und wozu verlieñ du Die auf der insel

du bist ja wunderbar

du pragmatischer absteiger

also nun sollst du dich auch weiter in diesem labyrinth herumtreiben

fØr immer und ewig

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verstehst du was heiñt ewig

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du wiederholst dich

nun

du kapierst immer noch nicht

aber es ist eben das grundlegende prinzip in der hÃlle

spiegel

spiegel spiegel

zerronnen verzehrt mit staub bedeckt mit rissen

die einfÄltige unendlichkeit

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goya zupfte die dÄmonen an den schwÄnzen und zÄhnen

der ehemalige baumeister piepste er wÄre goya

und du

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schlimm

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macht nichts es kann auch schlimmer werden

errinerst du dich an die frage was wÄre schlimmer als tod

manchmal das leben

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manchmal der text

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und wo bleibt die feuchte

wo bleibt diese feuchte

die mich an den trockenen lippen berØhrt

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jedem das seine

bist du etwa am leben

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phantomerlebnis

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dadurch dañ du um verzeihung bietest

wird deine tat nicht aufgehoben

und du weiñt es selbst

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mein gott wenn es dich wenigstens gÄbe

wenn es du wÄrst der mir die hÃlle baute

zitatende

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du bist hÃlle

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ich bin hÃlle

nach meinem

ebenbild